q/Talk, Di 27.8.2013, Nichts zu verbergen? - die Gefahren von Wirtschaftsspionage

christian jeitler chris at quintessenz.at
Mon Aug 26 18:38:28 CEST 2013


_q/Talk, Di 27.8.2013, Nichts zu verbergen?_

Was Freunde über uns wissen dürfen.

Wie können sich österreichische Unternehmen vor Wirtschaftsspionage
durch Geheimdienste schützen um keine wirtschaftlichen Nachteile als
Exportnation zu erleiden.

Ort: Raum D / MQ Wien
Museumsplatz 1, 1070 Wien

Datum: 27. August 2013
Zeit: 20.00 (Einlass 19.00)

Podium:
Dr. Maximilian Burger-Scheidlin, Geschäftsführer Internationale
Handelskammer, http://www.icc-austria.org
Mag. Georg Markus Kainz, quintessenz http://www.quintessenz.at

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Seit Anfang Juni dominieren die Enthüllungen von Edward Snowden die
Schlagzeilen aller Nachrichten, wurde doch durch ihn der größte
Überwachungsskandal des Internetzeitalters aufgedeckt.

Die Überwachung durch eine befreundete Nation erscheint derartig
umfassend, dass nicht nur wir Bürger aufgrund des Gefühls einer
vollständigen Überwachung aller Lebensbereiche resignieren. Auch unsere
Regierungsvertreter und die Repräsentanten der europäischen Staaten
scheinen hilflos überfordert von dieser Situation zu sein. Der englische
Premier Cameron versucht die Berichterstattung der freien Presse mit
staatlichen Repressionen zu unterdrücken und die deutsche Kanzlerin
bittet im Wahlkampf ihren Nato Partner Amerika auf Wirtschaftsspionage
unter Freunden zu verzichten.

Lange wurde diskutiert wie so eine Überwachung aus Sicht des
Amerikanischen Rechtssystems überhaupt gerechtfertigt werden kann, wie
für die halbe Welt Terrorwarnungen ausgegeben werden können, und dass
jeder einzelne wohl nichts von den Überwachungen zu befürchten haben,
solange wir - aus dem Blickwinkel Amerikas - nichts zu verbergen haben.
Doch wie steht es mit den Informationen die man gerne vor seinen
wirtschaftlichen Konkurrenten auf der anderen Seite des Teichs schützen
möchte, um keine wirtschaftlichen Nachteile als Exportnation zu erleiden.

Gemeinsam mit Dr. Maximilian Burger-Scheidlin, Geschäftsführer der
Internationalen Handelskammer, versucht Mag. Georg Markus Kainz über die
Gefahren von Wirtschaftsspionage zu sprechen. Hat Österreichs Wirtschaft
etwas zu verbergen?


Links:

Zwar hätten die USA den Europäern auch "relevante Informationen" zur
Terrorbekämpfung geliefert. "Zum selben Zeitpunkt wurden Daten
abgesaugt, um die Wirtschaft hinters Licht zu führen und Politiker
abzuhören", kritisierte Polli, der mit seiner Wiener Firma IPS
Unternehmen in Sicherheitsfragen berät. Gerade bei der Abwehr von
Wirtschaftsspionage gebe es Handlungsbedarf, da dieser Bereich in der
Vergangenheit vernachlässigt worden sei.

http://derstandard.at/1371171934940/US-Spionage-Oesterreich-schlechter-geschuetzt-als-EU


Zu den Vereinbarungen zählt laut "PNP", dass es "keine Verletzung der
jeweiligen nationalen Interessen", also "keine Ausspähung von Regierung,
Behörden und diplomatischen Vertretungen" geben dürfe. Zudem gehe es um
einen Verzicht auf "gegenseitige Spionage" und "gegen die Interessen des
jeweils anderen Landes gerichtete Datensammlung". Ein Verbot
wirtschaftsbezogener Ausspähung wird demnach ebenfalls angestrebt. Auch
solle es "keine Verletzung des jeweiligen nationalen Rechts" geben.

http://www.welt.de/wirtschaft/article118989516/Deutschland-und-USA-versprechen-Spaeh-Verzicht.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Snowden


mit freundlichen Grüßen
--
Christian Jeitler                           Mob.:  +43-(0)699-81729005
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